Rückblick
 

Sep-Oktober 2006/ Kommunikation in Konflikten (KiK 2006)

Sep-November 2006/ Kinder-Kiez-Erkundung
November-Dezember 2005/ Ist Kinderarbeit immer schlecht?

Oktober-November 2005/ "Ungeschminkt - Wie im richtigen Leben"
November 2005/ Drei Theatermethoden für sozialen Wandel
Oktober 2005/ gender theatre
Aug-Sep 2005/ Kommunikation in Konflikten 2005
Frühjahr 2004- Herbst 2005/ In die Hände gespuckt
Juni 2005/ Film-Premiere "Playing for Solutions"
Juni-Juli 2005/ Workshop zu Theatermethoden nach Augusto Boal und Keith Johnstone
Februar 2005/ Workshop "Theater und Konfliktbearbeitung"

Januar 2005/ Theater hinter Gittern
Dezember 2004/ Salaam-Berlin
November-Dezember 2004/ performing change
Oktober-November 2004/ Kommunikation in Konflikten 2004
August 2004/ Short stories for Long Moments of Peace - Workcamp
Mai 2004/ Performing Africa - Konferenz
Februar 2004/ Internationale Friedenspädagogik-Konferenz - Feldafing
Nov-Dez 2003/ Gewalt im Spiel
Juni-Juli 2003/ Kommunikation in Konflikten '03
Oktober 2002/ Kommunikation in Konflikten '02

 
 

Kommunikation in Konflikten (KiK 2006)

Theater Workshop "My shadow walks with me on stage"

mit HOPE AZEDA (Ruanda) und NORA AMIN (Ägypten/Sudan)

Workshop zu Theaterarbeit in der Traumabewältigung, als Beteiligungsform an gesellschaftlichen Prozessen sowie der Arbeit mit eigenen Erfahrungen im Theater ("Real life for theatre/theatre for real life").

Zum Abschluss wurden Ausschnitte aus dem Workshopprozess gezeigt, sowie die Arbeit von Hope Azeda in Ruanda und von Nora Amin in Ägypten und im Sudan vorgestellt.
Fachtagung "Performance Practices for Social Change - Perspectives from Africa"
Fachgespräch zur Arbeit mit Theater in Konflikt- und Post-Konfliktregionen und als Gestaltungsform gesellschaftlicher Prozesse. Was sind besondere Potentiale der Theaterarbeit und der Arbeit mit kreativen Methoden? Welche Formen sind besonders effektiv, welche Rahmenbedingungen sind notwendig? Wo liegen die spezifischen Grenzen von Theater als Teil gesellschaftlicher Transformation? Was sind besondere Aspekte der Arbeit im Globalen Süden?


Workshopleitung:
Hope Azeda: Regisseurin, Filmemacherin, Gründerin der Theatergruppe Mashirika mit einem Laien- und professionellen Ensemble, die verschiedene Theaterprojekte zur Aufarbeitung der Vergangenheit in Ruanda sowie zur Bürgerbeteiligung bei den Gacaca-Tribunalen durchführt. Hope Azeda ist Direktorin der Gruppe und politische Aktivistin in Ruanda. Sie ist auch Mitglied des Beirats der Internationalen Jugend- und Kindertheatervereinigung (Association of Theater for Children and Young People).
Nora Amin: Tänzerin, Autorin und Regisseurin. Nora ist in Kairo geboren und aufgewachsen und studierte dort Literaturwissenschaften.
Sie lernte bei international bedeutenden Theaterkünstlern, so als
UNESCO Aschberg-Stipendiatin bei Augusto Boal, dem Gründer des "Theater der Unterdrückten". Nora Amin lehrte an der Kunstakademie Kairo, leitete Theaterworkshops in Ägypten und Europa und gründete La Musica, eine freie Theatergruppe. Sie ist darüber hinaus Gründungsmitglied der Modern Dance Company der Oper Kairo. Zurzeit koordiniert sie für das Internationalen Theaterinstitut in Berlin, im Sudan ein Zentrum für Theater in Konfliktzonen.


KiK '06 wurde von der Stiftung Umverteilen! und der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit - LEZ gefördert.




 

September - November 2006


Kinder-Kiez-Erkundung

Gesundbrunnen Grundschule Wedding, Berlin


Im Rahmen einer Projektwoche erkundeten wir mit einer vierten Klasse ihren Schulkiez. Fragen, die uns dabei begleiten sind zum Beispiel: Wo gehe ich gerne hin? Wo nicht? Was für Menschen wohnen in meinem Kiez? Wo kommen sie her? Fühlen sie sich hier wohl?

Mit einem speziell für Kinder entwickelten Videogerät gingen sie auf Erkundungstour und interviewen Menschen in der direkten Umgebung ihrer Schule. Dazu gehört genauso der Zeitungsladen, an dem sie immer Süßigkeiten kaufen, wie unbekannte Passanten/innen. Die Kamera sitzt dabei auf Stirnhöhe und ist in einen Helm eingebaut, so dass die Kinder aus ihrer Perspektive filmen und ihre Reaktionen im Film sichtbar werden.

Das Projekt wurde in Kooperation mit dem katalanisch-spanischen Projekt "Ciutat dels nen" (Stadt der Kinder) und Victor Viña durchgeführt.
Eine DVD über das Projekt kann bei Paula Kramer angefordert werden.


Dieses Projekt wurde gefördert von:

 

 
November/Dezember 2005

 

Ist Kinderarbeit immer schlecht?


Ein Kooperationsprojekt von sabisa ­ performing change e.V. , GRIPS Theater und ProNATs e.V.


Begleitend zur GRIPS-Mitspielaktion "In die Hände gespuckt - Kinder arbeit ächten und arbeitende Kinder achten" werden an Berliner Schulen Workshops durchgeführt, in denen die Eindrücke aus dem Mitspiel reflektiert und die Motive für Kinderarbeit intensiv erforscht werden. Die Workshops werden von einem interdisziplinären Team aus einer Theaterpädagogin (sabisa) und einer Kinderarbeits/rechts-Spezialistin (ProNats) geleitet.

Gefördert von Berlin 21 aus Mitteln der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Evaluation der Mitspielaktion "In die Hände gespuckt" (GRIPS-Theater) :

Evaluation (PDF-Datei)
vollständige Transkriptionen der Interviews (PDF-Datei)

Weitere Infos bei Meike Herminghausen


 

 
 

October/November 2005

 

"Ungeschminkt - Wie im richtigen Leben"


Projektwochen zum Thema Rassismus an Berliner Schulen

Kooperation mit dem GRIPS Theater und den Theaterpädagogischen Aktionen.


Ausgehend vom GRIPS Theaterstück "Hallo Nazi" werden an fünf Berliner Hauptschulen Forum-Theater Szenen zum Thema Rassismus und Ausgrenzung entwickelt. Die teilnehmenden 9. und 10. Klassen laden am Ende der Woche ihre Parallelklassen als ZuschauspielerInnen ein, um gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten für die dargestellten Situationen zu suchen und sie auf der Bühne auszuprobieren.

Zum Abschluss wird im Jugendkulturzentrum Pumpe am 1.12.05 eine Videodokumentation des Projekts gezeigt und die beteiligten Klassen können gemeinsam an einer Forumaufführung ihrer Theater-pädagogInnen teilnehmen.

Gefördert von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz Der Beauftragte des Senats von Berlin für Integration und Migration Landesprogramm "Maßnahmen gegen Rechtsextremismus, Fremden feindlichkeit und Antisemitismus"

Weitere Infos bei Meike Herminghausen


 

 
 


16. November 2005

Drei Theatermethoden für sozialen Wandel im Vergleich: Die Mitspielaktion, das Lehrstück und das Forumtheater

Im Rahmen des 6. Festivals "Politik im Freien Theater" in Berlin veranstaltet sabisa - performing change eine Podiumsdiskussion in Kombination mit Einführungsworkshops zu drei Theatermethoden.

 

Die Mitspielaktion, das Lehrstück und das Forumtheater sind Methoden, die soziale Wirklichkeit mittels Theater verändern wollen. In der Podiumsdiskussion werden namhafte Vertreter die drei Theaterformen erläutern, Voraussetzungen für ein gutes Gelingen umreißen und mit dem Publikum die jeweils best geeigneten Umstände einer konstruktiven Anwendung herausarbeiten. Um den Teilnehmenden einen praktischen Einblick in die diskutierten Ansätze zu ermöglichen, werden vor der Podiumsdiskussion kurze Einführungsworkshops mit den Referenten angeboten:

 

Philipp Harpain (GRIPS Theater, Berlin)
Gerd Koch (Alice Salomon Fachhochschule, Berlin)
Michael Wrentschur (InterACT, Graz)

Mi 16. November, 2005
14:00 -17:30 Uhr : Einführungsworkshops
18.30 Uhr : Podiumsdiskussion

Veranstaltungsort: Theater Unterm Dach

Danziger Straße 101, 10405 Berlin
S-Bahn Greifswalder Straße, Prenzlauer Allee

 

Details hier

 
 

14.-15.10.2005
gender theatre - Geschlechterreflexion durch Inszenierungen

Workshop (in Zusammenarbeit mit dem Gender Büro/ Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag)

mit Dr. Regina Frey (Gender Büro) und Till Baumann (sabisa – performing change)

Freitag, 14. Oktober 2005 14.00 bis 21.00 Uhr &

Samstag, 15. Oktober 2005 10.00 bis 18.00 Uhr

Veranstaltungsort: Werkstatt der Kulturen

Wissmannstr. 32, Berlin-Neukölln, U-Bhf Hermannplatz

weitere Informationen und Anmeldung hier

 
  27. August - 18. September 2005

Kommunikation in Konflikten - KiK '05
Theater und Konfliktbearbeitung im entwicklungspolitischen Kontext

Informations- und Trainingsprogramm in Berlin

Aus verschiedenen Ländern (Brasilien, Eritrea, Indien, Palästina, und voraussichtlich Usbekistan) haben wir TrainerInnen, die mit Theatermethoden im Bereich Konfliktbearbeitung tätig sind, eingeladen. Sie haben während ihres dreiwöchigen Aufenthalts in Deutschland Praxisworkshops für hiesige MultiplikatorInnen gegeben, um ihre Methoden und Kenntnisse im Arbeitsfeld Konflikttransformation mit performativen Medien weiterzugeben und um z.B. im Rahmen einer Fachtagung einen internationalen fachlichen Austausch anzustoßen. KiK '05 leistete einen Beitrag dazu, Ansätze kreativer Konfliktbearbeitung aus dem Globalen Süden in Deutschland bekannt und nutzbar zu machen.

Das Projekt wurde gefördert von der InWent gGmbH aus Mitteln des BMZ, vom Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) und mit Haushaltsmitteln des Landes Berlin - Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit (LEZ). Ferner bedanken wir uns herzlich bei der Stiftung Umverteilen!

Ausführliches Programm hier

 
 

Frühjahr 2004 - Herbst 2005
In die Hände gespuckt

Mitspielaktion für Klassen 5 bis 6 zum Thema Kinderarbeit
eine Kooperation mit dem GRIPS Theater

sabisa – performing change und das GRIPS Theater erarbeiten als entwicklungspolitische Bildungsmaßnahme die Mitspielaktion "In die Hände gespuckt", die sich an 5. und 6. Klassen wendet. Ziel ist eine intensive Auseinandersetzung der SchülerInnen mit dem Thema Kinderarbeit, mit Kinderrechten und insbesondere mit dem Recht auf Bildung. Dabei wird ein ganzheitliches und lebensweltbezogenes pädagogisches Konzept verfolgt: Ausgehend von der eigenen Situation und den eigenen Arbeitserfahrungen der Kinder werden die Arbeitsbedingungen von AltersgenossInnen in den Ländern des Südens ansatzweise am eigenen Leibe erfahren und reflektiert. Die SchülerInnen durchlaufen einen Parcours mit Stationen, an denen typische Arbeiten ausgeführt werden (z.B. Kohlen durch einen Schacht ziehen). Dazu lernen sie exemplarische Tagesabläufe von Kindern aus dem globalen Süden kennen und setzen sie theatralisch um. Die Behandlung durch die TheaterpädagogInnen (in den Rollen von Senatsangestellten) soll zum Wiederspruch provozieren. In Diskussionen wird es um Kinderrechte, die Bedeutung von Bildung und die Organisationsformen von arbeitenden Kindern gehen. Während des Weltkongresses der Bewegungen arbeitender Kinder im April/Mai 2004 in Berlin fanden Begegnungen mit diesen Kindern im Anschluss an das Stück statt. sabisa begleitet das Projekt wissenschaftlich, organisiert einen ExpertInnenworkshop und stellt die Ergebnisse im Rahmen einer Veranstaltung für entwicklungspolitische Organisationen zur Diskussion.


Ausführliche Infos bei Meike Herminghausen

 
  8. Juni 2005
Film-Premiere "Playing for Solutions" (2005)
Ort: Institut für Afrikawissenschaften, HU Berlin

Der Dokumentarfilm "Playing for Solutions" entstand im Oktober 2004 in Kenia im Rahmen eines Projekt-Tutoriums der Humboldt Universität zu Berlin mit der Unterstützung von sabisa. Fünf Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen begleiteten Facilitators des Amani Peoples´ Theatre (APT) in den Westen Kenias, um Workshops in verschiedenen communities filmisch zu dokumentieren. Die Theatre-for-Development-Arbeit von APT beruht auf den Werken Augusto Boals and Paolo Freires und verbindet diese mit indigenen Vorstellungen und Perfomance-Traditionen. Sinn und Zweck der Workshops mit lokalen Gruppen ist es, im Dialog gemeinsame Probleme zu identifizieren und Lösungskonzepte zu finden. In einem gemeinsam erarbeiteten Theaterstück werden Probleme dargestellt, an einem öffentlichen Platz aufgeführt und im Anschluss mit dem Publikum diskutiert. Mit dieser partizipativen Form des Theaters sollen im Dialog die Wahrnehmung und das Problembewusstsein geweckt und das Verständnis und Selbstbewusstsein für gemeinsame Aktionen gestärkt werden.

Der Film wurde eingeleitet mit einem kurzen Vortrag zur Entstehung von Theatre for Development in Afrika.
Eine Kooperationsveranstaltung mit der Humboldt-Universität zu Berlin mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Umverteilen!

Kontakt zu Filmgruppe über Marek Spitczok v. Brisinski
 
  13.Juni- 11.Juli 2005
Workshop zu Forumtheater nach Augusto Boal und Improvisation nach Keith Johnstone
Ort: Theaterhaus Mitte, Koppenplatz 12, 10115 Berlin

Eine methodische Einführung in die Bearbeitung von sozialen Konflikten durch Forumtheater als auch einen Ort, eigene Themen darzustellen und zu bearbeiten.

Inhalte:
• Alltag mittels Theater darstellen und reflektieren
• Bildertheater nach Augusto Boal
• Improvisationsübungen zur kreativen Darstellung eigener Erfahrungen (u.a. nach Keith Johnstone)
• Erleben und reflektieren von Raum, Macht und Status
• Einführung in das Forumtheater nach Augusto Boal
• Forumtheaterszenen entwickeln und moderieren (Rolle des Jokers)
• Forumaufführung im geschlossenen Rahmen

Workshopleitung: Marek Spitczok v. Brisinski
 
  19.-20. Februar 2005
Workshop Theater und Konfliktbearbeitung
Veranstaltungsort: Haus der Demokratie, Berlin

Ein Workshop zur Reflektion und Diskussion über Möglichkeiten von Theaterarbeit in der sozialen Konfliktbearbeitung, mit Übungen aus dem Repertoire des Theaters der Unterdrückten kombiniert mit Ansätzen aus der konstruktiven Konfliktbearbeitung, der Versöhnungsarbeit

Workshopleitung: Anja Petz und Marek Spitczok von Brisinski
 
 

26. Januar 2005
Galerie der Heinrich Böll Stiftung,
Rosenthaler Str. 40/41, 10178 Berlin


Theater hinter Gittern: Gefängnistheater zwischen Kunst und Konfliktbearbeitung


Theaterarbeit in Haftanstalten in Rumänien, Südafrika und Deutschland (Berlin / Sachsen-Anhalt)


Mit: Aristita Albacan (Rumänien), Chris Hurst (Südafrika), Katrin Wolf / Till Baumann (Halle/Berlin) und Sibylle Arndt / Peter Atanassow (Theater Aufbruch, Berlin)


Unterschiedliche Ansätze von Theaterarbeit in Gefängnissen haben sich in den letzten Jahrzehnten in Deutschland und weltweit entwickelt. Manche Projekte verorten sich eher im künstlerischen, andere eher im pädagogischen Bereich, die meisten dazwischen. Die Zielsetzungen reichen von der Arbeit mit "anderen" SchauspielerInnen bis hin zur Verbesserung des Anstaltsklimas, der Bearbeitung von Konflikten oder der Vorbereitung von Resozialisierungsprozessen. In jedem Fall ist es Theater unter erschwerten Bedingungen, für Teilnehmende und TheatermacherInnen.


Diese Veranstaltung fand mit freundlicher Unterstützung der Heinrich Böll Stiftung und dem Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung statt.


Bericht bei Marek Spitczok v. Brisinski
 
 

September - Dezember 2004

"Salaam-Berlin"
Global-fatal? Vielfalt statt Einfalt!

Stereotypisierungen nach dem 11. September 2001

Theaterpädagogisches Projekt zum Umgang mit kulturellen Stereotypen in Berliner Schulen
in Zusammenarbeit mit dem GRIPS Theater und den Theaterpädagogischen Aktionen

Im Herbst 2004 wurden in fünf Berliner Schulen in sozialen Brennpunkten einwöchige Theaterworkshops mit 8. und 9. Klassen stattfinden, die ihren Höhepunkt in einer gemeinsamen Aufführung finden. Die Workshops beschäftigten sich damit, wie sich kulturelle Stereotypisierungen nach den Anschlägen vom 11.09.2001 in Berliner Schulen widerspiegeln. Islamophobie und Antisemitismus sowie Vorurteile gegenüber Arabern waren einige der Themen. Ziel der Workshops ist der interkulturelle Dialog und die stärkere Integration muslimischer Jugendlicher. Vorbereitet werden die TheaterpädagogInnen durch Gespräche mit Fachleuten, die sich theoretisch und pädagogisch-praktisch mit der Situation arabischer Jugendlicher in Berlin beschäftigen.

 
 

November-Dezember 2004:
performing change Emanzipatorische Theateransätze in (entwicklungs-)politischer Bildung und pädagogischer Praxis
Eine Veranstaltungsreihe von sabisa performing change e.V., dem Berliner Entwicklungspoliti­schen Ratschlag (BER) und dem Paulo- Freire-Institut (PFI) der Internationalen Akademie (INA) an der FU- Berlin.

Mittwoch, 17. November:
Was ist emanzipatorisch am Theater? Theater für soziale Veränderung im globalen Süden
Dr. Ilse Schimpf-Herken (PFI): Was ist emanzipatorisch am Theater? Gedanken und Erfahrungen
Marek Spitczok von Brisinski (sabisa): Community Theatre in Südafrika was kann Theater mit arbeitslosen Jugendlichen leisten?
Jule Koch: Spielen gegen AIDS: Theater als Diskussionsform im ländlichen Tansania (Vorträge mit Videoausschnitten)

Mittwoch, 1. Dezember:
Was ist emanzipatorisch am Theater? Theater für soziale Veränderung im globalen Norden: Praxisbeispiele in der Diskussion:
In die Hände gespuckt - ein GRIPS/sabisa-Projekt zum Thema Kinderarbeit piquete - politisches Theater im öffentlichen Raum DOMINO und TheaterDialog - Theater für Zivilcourage in Ostdeutschland

9. 12. Dezember:
Soziale Veränderung proben: ein Forumtheater-Workshop mit Anja Petz (sabisa) und Till Baumann (sabisa/PFI)
Die Veranstaltungsreihe wurde gefördert von der Stiftung Nord-Süd-Brücken, dem Land Berlin (Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit) und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Ausführliche Infos bei Anja Petz und Till Baumann.

 
  27. Oktober - 07. November 2004

Kommunikation in Konflikten - KiK '04
Theatermethoden im Kontext von Konfliktbearbeitung und Entwicklung
- Fachkräfteaustausch und Trainingsprogramm -

Aus verschiedenen Ländern des globalen Südens haben wir Theaterschaffende, die sich für einen sozialen Wandel engagieren, für zwei Wochen nach Berlin eingeladen. In dieser Zeit nahmen sie an einem Forumtheatertraining teil und gaben selbst Workshops in Berlin, um ihre Methoden im Bereich Theater und Konfliktbearbeitung vorzustellen und sich mit PraktikerInnen aus Deutschland darüber auszutauschen. KiK 04 sollte einen Beitrag dazu leisten, Ansätze emanzipatorischer Praxis in Pädagogik und Theater aus verschiedenen Teilen der Welt in Berlin bekannt zu machen.

Gefördert durch das BMZ, das Land Berlin (Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit - LEZ), Stiftung Nord-Süd-Brücken, Stiftung Umverteilen! sowie den Evangelischen Entwicklungsdienst (EED)

Ausführliches Programm hier
 
  August 2004
Short Stories for Long Moments of Peace

Internationales Workcamp mit den GewinnerInnen des Kurzgeschichtenwettbewerbs des Weltfriedensdienstes
In Zusammenarbeit mit dem Weltfriedensdienst e.V. und IJGD – Internationale Jugendgemeinschaftsdienste

Das Projekt peace communication des Weltfriedensdienstes hat einen Jugend-Kurzgeschichten-Wettbewerb durchgeführt, über den Jugendliche aus Südafrika, Zimbabwe, Namibia, Israel, Palästina und Deutschland in Kontakt mit den häufig von Konflikten und Gewalt bestimmten Lebensrealitäten von Jugendlichen in den jeweils anderen Ländern gebracht werden sollen. Über 500 Geschichten wurden aus den sechs Ländern eingesandt. Sie werden im Februar 2004 unter dem Titel „Die Sterne glänzten, doch die Vögel weinten. Kurzgeschichten für den Frieden“ in Deutschland veröffentlicht. Die 18 jugendlichen GewinnerInnen des Wettbewerbs, drei aus jedem teilnehmenden Land, wurden im August 2004 für zwei Wochen nach Berlin und Brandenburg eingeladen. sabisa – performing change hat die erste Woche des Besuchs mit einem Theaterworkshop gestaltet, in dem die Teilnehmenden die Möglichkeit hatten, sich durch gemeinsame kreative Arbeit kennenzulernen, ihre gemeinsamen Themen zu finden und Szenen für eine öffentliche Aufführung zu entwickeln.

mehr :
 
  14. – 16. Mai 2004
Performing Africa

Konferenz in Leeds/GB, veranstaltet vom Leeds University Centre for African Studies (LUCAS) Vortrag (Paula Kramer): "Performing Research - Researching Performance in South Africa. Methodological Musings on Research Praxis and Theatre as Research."

Mit meinem Konferenzvortrag zeige ich Möglichkeiten der Verknüpfung von qualitativer sozialwissenschaftlicher Forschung und Theater auf. Hierzu verknüpfe ich Veröffentlichungen zu qualitativen Forschungsmethoden und Performance mit meiner eigenen empirischen Forschung zu Theater als Mittel und Teil des gesellschaftlichen Transformationsprozesses in Südafrika. Ich befürworte, über den Einsatz von Theater als mögliche Präsentationsform von Forschungsergebnissen hinauszugehen. Stattdessen erarbeite ich das ungenutzte Potential bereits bestehender Überschneidungen von Theater von qualitativer Forschung. Diese kann etwa die Anerkennung und Unterstützung von qualitativen Forschungsprozesse sein, welche oftmals unreflektierter aber selbstverständlicher Teil der Erarbeitung eines Theaterstücks sind. Beide Seiten (Forschung und Performance), so mein Fazit, könnten durch eine gezielte Kollaboration voneinander profitieren.

Während der Präsentation des Vortrags wurden Zitate der Forschungsinterviews als Mitschnitte eingespielt. Meine Intention war, jene Elemente, welche den Anstoß zu diesem Vortrag gaben, transparent werden und das Publikum am Forschungsprozess teilhaben zu lassen.

Mehr Infos bei Paula Kramer, Meike Herminghausen und Marek Spitczok v. Brisinski
 
 

9. – 11. Februar 2004
I
nternationale Friedenspädagogik-Konferenz in Feldafing


Performance und Workshop: "Konflikttransformation durch Theater"
Gemeinsam mit Amani People's Theatre, Kenia und The Mothertongue Project, Südafrika. Eine Veranstaltung von InWEnt gGmbH und dem Institut für Friedenserziehung Tübingen

Im Februar 2004 fand in Feldafing bei München eine internationale Konferenz zur Friedenspädagogik in der Entwicklungszusammenarbeit statt. Gemeinsam mit zwei Kolleginnen aus Kenia und Südafrika gestaltete sabisa einen Abend auf der Konferenz: Vier Frauen entwickelten zu diesem Anlass eine Performance, die die Arbeitsweisen von Amani People's Theatre, The Mothertongue Project und sabisa – performing change verbindet und den ZuschauerInnen einen Einblick in die Potentiale von Theaterarbeit zur Konflikttransformation gibt. Diese Eindrücke wurden in einem Workshop am nächsten Tag weiter vertieft. Dabei haben die TagungsteilnehmerInnen die Chance bekommen, die bei der Tagung aufgeworfenen Fragen mit theatralen Mitteln weiter zu bearbeiten und sich auf diese Weise ihren aktuellen Themen auf ungewohnte Weise zu nähern.

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  November/Dezember 2003
Gewalt im Spiel


Theaterworkshops zur Ausstellung "Krieg ist kein Kinderspiel – Kinderzeichnungen zum Krieg" in Berlin
ein Gemeinschaftsprojekt u.a. der Stiftung Haus der Demokratie und des Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlags e.V.
in Zusammenarbeit mit dem GRIPS Theater


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  11. Juni – 1. Juli 2003
Kommunikation in Konflikten 2003

"Kommunikation in Konflikten – Konfliktbearbeitung mit kreativen Medien (2003)"
Fachkräftebegegnung mit TheaterpädagogInnen aus Kenia, Malawi, Sambia und Südafrika in Berlin.
In Zusammenarbeit mit dem Weltfriedensdienst e.V., InterACT und der LAG Spiel und Theater Berlin e.V. Gefördert durch das Bundesministerium für Zusammenarbeit und Entwicklung, die Stiftung umverteilen! und den Evangelischen Entwicklungsdienst e.V.


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  18. – 26. Oktober 2002
Kommunikation in Konflikten 2002

"Kommunikation in Konflikten – Konfliktbearbeitung mit kreativen Medien (2002)"
Fachkräftebegegnung mit TheaterpädagogInnen aus Südafrika in Berlin
in Zusammenarbeit mit dem Weltfriedensdienst e.V. und InterACT
gefördert durch die Stiftung Umverteilen!

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