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sabisa wurde 1995 gegründet und bedeutete
"Studien-, Austausch- und Bildungsinitiative mit dem südlichen
Afrika". Im Zentrum der Arbeit stand ursprünglich der Austausch
zwischen Deutschland und dem südlichen Afrika mit dem Ziel,
interkulturelle Kommunikation zu fördern und Bildungschancen
zu verbessern. sabisa führte z.B. ein ASA-Projekt zur Landreform
in Transformationsprozessen (Vergleich Südafrika und Ostdeutschland)
durch.
2002 organisierte sabisa gemeinsam mit dem Weltfriedensdienst
e.V. die erste Fachkräftebegegnung "Kommunikation in Konflikten"
in Berlin, an der südafrikanische und deutsche TheaterpädagogInnen
teilnahmen. Der Erfolg dieser Veranstaltung und der Mangel
einer lokalen Kommunikationsplattform für die Auseinandersetzung
zu kreativen Medien in der Konfliktbearbeitung hatte eine
inhaltliche und regionale Neuorientierung von sabisa zur Folge.
Im April 2003 wurde deshalb sabisa - performing change e.V.
aus der Taufe gehoben. In diesem Rahmen führen wir seither
Projekte zu Theater und Performance als Medien für Kommunikation
und Konfliktbearbeitung durch. Unser Blickfeld erweiterte
sich kontinuierlich über das südliche Afrika hinaus und hat
heute sowohl lokale als auch globale Bezüge. Unser Fokus liegt
dabei auf den Potenzialen des gegenseitigen Lernens von Initiativen
aus Ländern des Globalen Südens und Nordens.
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